"Das Arbeiterpersonal"
so hat Wilhelm Stieda in seinem Buch "Die Anfänge der Porzellanfabrikation auf dem Thüringerwalde..." das Kapitel über die ersten Arbeiter der Wallendorfer Fabrik überschrieben.
"Neben dem Rohstoffe musste die Hauptschwierigkeit für die Fabrik in der Beschaffung und Ausbildung des Personals liegen...so musste doch von den Formern, Drehern, Malern Geschicklichkeit, von den in der Glasur- und Massemühle beschäftigten Männern völlige Vertrautheit mit allen Operationen vorausgesetzt werden. Anders konnte man nicht hoffen den Erzeugnissen der Fabrik einen guten Ruf auszuwirken und ihren Absatz gewährleistet zu sehen."
Dieser Einschätzung ist bis zum heutigen Tage nichts hinzuzufügen.
Und daher sollen auf dieser Page all diejenigen aufgeführt und geehrt werden, durch deren gute Hände das Wallendorfer Porzellan im Verlaufe von 250 Jahren gegangen ist.
Wenn ich über einen Porzelliner etwas mehr Informationen erhalte, gestalte ich eine spezielle Unterseite, schauen Sie doch einmal nach.
"Porzellan altert nicht. Es behält Farbe, Form und Festigkeit für alle Zeit.
Welten gehen, Porzellan bleibt.
Tom Saller aus seinem Buch: "Ein neues Blau":
"Ein und ein halbes Jahrhundert, in dem sie in ihrem dunklen Versteck geschlummert und gewartet hat. Ein und ein halbes Jahrhundert, in dem Revolutionen das Land erschüttert haben, Kriege geführt und Reiche gegründet wurden. In denen ein Kaiser abgedankt und die Republik Einzug gehalten hat. Doch all das nur ein Wimpernschlag in der Zeit.
Gesteinsschichten, die der Landschaft Millionen Jahre lang ein Gesicht verliehen, sich mit ihr verändert haben. Augen, Ohren und Mund gewesen sind. Von der Sonne geblendet, vom Heulen des Windes betäubt; Regen, der in Risse und Ritze eingedrungen ist. Bis der Rhythmus der Entstehung und Anpassung, des Wandels und Fortschreitens gestört, die Natur aus dem Takt gebracht wurde.
Dreimal klopft der Inspizient mit seinem Stab auf den Boden, und aus der Kulisse tritt - der Mensch.
Mit einem Mal Lärm, Hektik, Betriebsamkeit. Brutal wird der Boden aufgerissen, Erde abtransportiert. Erde, die mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile - Kaolin, Feldspat und Quarz - die woher stammt? ... Unwichtig. Porzellanerde ist es. Rein und unverfälscht.
Zahllose Hände, durch die die bis dahin unberührte Materie geht. Kinderhände, Männerhände, Frauenhände. Die Hände alter Menschen, junger, gebildeter und einfacher.
Das Material wird gemischt, geformt, gebrannt, glasiert.
Und aus dem vielen wird eins."
Auf dem Foto Nr. 7 ist Christel Epler geb. Häckel zu sehen, die Nichte von Arno Häckel, geboren im Jahre 1942, ist sie am 16.10.2023 im Alter von 81 Jahren von uns gegangen. Sie war im gleichen Ausbildungsjahrgang wie Gerhard Nußmann, von dem diese Informationen sind.
In den 1920 er Jahren war Otto Stauch Obermaler bei der Firma Heubach in Lichte geworden. Vielleicht hat er ja die nachfolgende Porzellanplatte gemalt.
Liste der Personen, die zur Tätigkeitszeit meines Opas Fritz Koge in der Malerei in Lichte beschäftigt waren
Paul?? Häckel (Schwiegervater von Lipphart Steinert+Marthel geb. Häckel, Dorst)
Paul Apel
Fred Tigges
Harry Grunert
Hans Bischoff
Otto Pröschold, s.u.
Sohn Erich Pröschold in Lichte gelernt, dann Gräfenthal
Helmut Fischer (Vater von Volker Fischer)
Karl-Heinz Müller (Schwiegersohn von Arno Häckel)
Gerhard Knopf, im Haus Dorst gewohnt
Otto Meisel (1859-1927), Porzellanplattenmaler, auf der Welt Ausstellung 1910 in Brüssel erhielt er als Mitarbeiter der Gebrüder Heubach die Bronzene Medaile, Vater von Hugo Meisel (1887-1966)
Otto Meisel wurde am 25.12.1859 als 9. Kind 6. Sohn des Gottlob Meisel, Porzellanmaler in Lichte und der Ida geb. Pfeifer aus Ascherbach geboren. Als Patin war zugegen: Elisabethe Haag, Ehefrau von Emil Haag, Kaufmann und Porzellanmaler zu Lichte.
die Emaillemaler sind 1926 nach Pforzheim gegangen
Hier die Liste der Personen der Firma Schaubachkunst
Heinz Schaubach, Inhaber,
Margarete Schaubach geb. Marsteller, die Ehefrau,
Heinz Schaubach jun., der Sohn, gefallen 1943,
Meta Pabst geb. Bock, Malerin,
Hildegard Arnd geb. Rosenbaum, später Packerei,
Erich Jahn, kaufm. Angestellter, Büro,
Karl Bock, Hauptbuchhalter, Vater der Ehefrau von Hans Treunert, die noch lebt,
Otto Müller, kaufm. Angestellter, Versand, bevor diesen Frau Schaubach übernommn hat,
Fritz Paschold, Maler, Meister im Malerbereich,
Liesbeth Möbius,
Dora Müller, Arbeitsausgabe, hat meinen Vater und seinen Bruder "de Kogen Jongs" genannt, hat meinem Opa Fritz Koge, der vorher bei Heubach gearbeitet hat, keine ordentliche Arbeit zugeteilt, weswegen er weggegangen ist,
Marie Brager,
Frau Wachsmuth,
Kurt Seidel, Maler, später Modelleur, hat sich dafür eingesetzt, dass ein neues Modellhaus errichtet wurde, letztes Haus hinten,
Kurt Neumann, Maler, aus Bock und Teich, wo der Ali wohnt,
Herrmann Apel, Maler, später 1. Meister,
Otto Scherf, Maler, ein großer Langer,
Richard Sonntag, Maler, keine Nachkommen,
Arno Matz, Maler,
Otto Pröschold, Maler, Vater der Sarasse,
Helene Wenzel, Malerin,
Hugo Wenzel, Obermaler,
Hermann Unger, Maler, Bruder von Hans und Otto Unger,
Ellmer, Maler,
Alfred Schultheis, saß in der Malerei hinter meinem Vater,
ein Maler aus Meißen,
links außen und rechts außen Maler aus Schmiedefeld, Namen nicht bekannt,
oben rechts außen, Lothar Marsteller, der Bruder von Frau Schaubach.
Lotte Fiedler geb. Popp
Frau Walther
Gustav Gitter (Handlanger)
Ilse Wanderer
Vater von Gerd Greiner
2. Foto:
Otto Scherf
Hermann Apel
Foto Malerei Schaubach - vor 1960?
(von links nach rechts)
Kurt Heun
Gerhard Sperber
Frau Beutel
Frau Walther
Hans Treuner
Anneliese Fritsche
Lotte Heun (Frau von Kurt Heun)
Gerda Sperber (Frau von Gerhard Sperber)
Gerd Greiner (vorletzter Meister meines Vaters)
Frau Franke
Otto Scherf
Herbert Bock
Helga Häckel (Müller)
Klaus Meusel
Hermann Apel (1. Meister meines Vaters)
Eva Berschneider
Reinhard Kühnert
Martin Günther
Heinz Koge
Irmgard aus Lippelsdorf ("Schnecke")
Gerhard Kiesewetter
Horst Linke
Wie ich gerade erfahren habe, wurden im Jahre 1951 neue Malereiräume im Dachgeschoss eingerichtet, die als "Sperlingslust" bezeichnet wurden. Dort haben die Porzellanmaler Gerhard Kiesewetter, Lilli Arnold, Horst Neiding, Hermann Apel, Gerhard Sperber, Gerda Sperber geb. Paschold und Heinz Koge gewirkt.
Liste der Personen, die zur Tätigkeitszeit meines Vaters (1952 bis 1989) in der Malerei beschäftigt waren, ca. 80 Maler, insgesamt 350 Mitarbeiter:
Gerd Greiner (Meister in der Malerei),
Alfred Schultheis,
Kurt Leidel,
Rudi Lattermann,
Hermann Apel,
Gerd Paschold,
Gerhard Sperber,
Udo Lindauer,
Kurt Neumann,
Reinhard Kühnert,
dessen Frau Ruth Kühnert,
Walther Beerschneider,
dessen Frau Eva Beerschneider,
Egon Heinz,
Helga Müller geb. Häckel, Tochter von Arno Häckel, ihr Mann Karheinz Müller hat in Lichte gearbeitet und war Ausbilder in Bock und Teich bei Fasold & Stauch,
Harry Heinert,
dessen Frau Hildgard Heinert,
Heini Günther (kam von Langer und Jahn)
Otto Scherf (genannt: "Grußer" (Großer)),
Horst Neiding,
Heinz Arnold,
Walter Höhn,
Magda Wanderer,
Heinz Koge,
Herbert Koge,
Klaus Unger,
Otto Greiner, Vater von Eva Berschneider, Spritzer (wegen Auge)
Eva Berschneider
Walter Berschneider
Wolfgang Heun,
Erhard Schmidt,
Erich Fiedler,
Lotte Fiedler,
Lotte Heun,
Kurt Heun,
Richard Sonntag.
Günter Habenicht - Spritzer
Armin Erich, Malerei und Meister Brennhaus,
seine Frau: Thea Erich geb. Schünzel,
Vater Hans Schünzel und dessen Vater Paul Schünzel waren Maler (Anstreicher),
die Frau von Hans Schünzel war Tochter vom Glasfabrikanten, der "Wisse" (der Weiße)
In einer Broschüre der Wallendorfer Fabrik sind Horst Kiesewetter beim Malen von Figuren (Tänzerpaar) Rita Beyer beim Malen von Tellern mit Dekor Rose und Gerlinde Straube beim Malen von Vasen in Kobalt Rose zu sehen.
Alwin Körner aus Schmiedefeld hat die Dekore vor dem Spritzen abgedeckt und auch danach abgewaschen. Seine Tochter Lissi Otte war Malerin und hat über dem Konsum in Wallendorf gewohnt. Es handelte sich um eine Umsiedlerfamilie.
die Pröscholds waren die Sarasse, weil sie mit einem Laienspiel herumzogen mit der Rolle des Sarass,
der alte Sarass war Otto Pröschold, Maler, Haus neben Koge Hügel, Tochter Eva??
Sohn Otto: "Ottel"
Sohn Hans Pröschold hat mit Fritz Koge in Malerei Lichte gleiches Dekor: braun gemalt
Hans Pröschold war der schnellste Maler, erst in Lichte, dann in Wallendorf
der Sohn Walter Pröschold war Fleischer
der Sohn Erich Pröschold, wohnhaft gewesen Haus neben Koge/Dorst wurde Leiter des Werks in Gräfenthal, hat Heinz Koge die Konfirmationsmappe mit der roten Lilie geschenkt.
Hanna Seidel (verh. Böhm) hat im Haus über Herrenhaus Wallendorf gewohnt, unterdrin im Haus war Lager
Albert Gräf: Rohrhammer
die Frau von Paul Koge war Anna geb. Walther, die Schwester von Heinz Walther in krummer Dorst,
Paul Walther,
Hans Walther mit Sohn Rolf+Gerda, Holzrahmen für Porzellansachen
der Filmvorführer war Herr Malgy, die Ärzte hießen Polk und Krause.
2 Häuser über Hubert Koge war die Rutens Villa (dem Roten seine Villa),
1 Haus unter Hubert war Schwester vom Roten, jetzt Christa Leube
dem Roten seine andere Schwester? (geb. Schmidt) hat gewohnt in Rotis Haus, Frau Zehendner, Herr Zehendner war Geschäftsführer vom Roten seiner Glasfabrik, hat Schriftzüge in Violen eingebrant, Muffelofen im Haus,
der Rote ist im KZ Buchenwald gestorben, der Glasbetrieb wurde enteignet, stand da, wo jetzt BHG steht.
Suche nach:
Winterlandschaft vorderer Hügel, gemalt von Heinz Koge für die Zeichenschule,
Vase auf Vertiko von Fritz Koge, Paradisvogel kobaltblau, viel Gold
Vase Stiefmütterchen Fritz Koge ist Nr. 5655
Fritz Koge: Heubach, Schaubach, Volkstedt, Firma Friedrich, auch Glasstöpsel zu Hause hergestellt.
Maler laut Aufstellung bei Alami (außer o.g.)
Engelbert Brödel 1848 - 1938
Alfred Brödel 1861 - 1927
Florenz P. Brödel, Malerei 1907
Oskar Dietrich 1871-1948
G. Dietrich
P. Dietrich
R. Dietrich
E. Liebmann Ende 19. Jhdt.
E. Meisel,
Hermann Meisel 1909 erwähnt
Otto Meisel 1859 - 1927 Vater von Hugo Meisel (Modelleur)
Emil Pröschold um 1900
Felix Scherf 1954 -
Louis Scherf 30.05.1870 - 20.03.1955
Otto Hugo Scherf, Vater von Louis Scherf, 1837 - 1881
Wilhelm Scherf, Großvater von Louis
Alber Scherf 17.08.1876 - 01.05.1953, Sohn Hugo
L. Schinzel (Louis?)
Albert Schünzel 1898/99
Edmund Schünzel
C.A. Schmidt 1834, der Rute, der Wisse?? Glasfabrikant
1894 - 1907 Inhaber Eduard Schmidt
Sontag & Söhne: Geog Heinrich Sontag, Eduard Sontag, Eduard Meisel s.o. E. Meisel?
Gebrüder Alfred und Engelbert Brödel
Alfred jüngerer Bruder
Engelbert Brödel: 1848 - 1938 lichte bei Wallendorf
Porzellanplatte um 1900: " Im Gebet. Ab: 30." Modellpressmarke "324"
Ihre Porzellanfee.
Alfred Schultheiß saß in der Malerei hinter meinem Vater Heinz Koge und nun habe ich eine Vase gefunden, die eine Handmalerei mit dem Namen Schultheiß aufweist (siehe Foto).
Die beiden Söhne von Alfred Schultheiß sind nicht in seine Fußstapfen getreten und eine Grabstelle existiert auf den Wallendorfer Friedhof wohl auch nicht mehr. Gut, wenn wir ihm hier ein kleines Denkmal setzen...
Und was ich noch für Sie in Erfahrung bringen konnte, ist, dass er, wenn er sich etwas Mut angetrunken hatte, er seinen Zerrwanst (Akkordeon) herausgeholt, gespielt und dazu gesungen hat.
Aus dem Adressbuch der Länder der Erde, der Kaufleute ... aus dem Jahre 1890 geht hervor, dass die Porzellanmalerei Alfred Brödel in Lichte bereits im Jahre 1890 bestanden hat. Darüber hinaus hat es auch die Porzellanmalereien des Fritz Dietrich, des Otto Dietrich, des P. Dietrich, des Hermann Meisel und des Otto Meisel gegeben.
Da die Signaturen auf den Porzellanen die Frage nach den Künstlern stellen, werden ich nachfolgend versuchen, die Personenstandsdaten der Porzelliner in Lichte herauszufinden.
Folgende Porzellanmaler mit dem Namen Dietrich habe ich für den Zeitraum 1859-1889 gefunden:
Porzellanmaler Carl Edmund Magnus Adalbert Dietrich, 1. Sohn des Porzellanmalers Georg Paul Dietrich in Lichte.
Porzellanmaler Raimund Dietrich, 1ziger Sohn des Kunstmalers Christian Dietrich
Christian Hubert Engelbert Dietrich, Porzellanmaler zu Lichte, 2. Sohn des Porzellanmalers Magnus Dietrich
Heinrich Dietrich, Porzellanmaler Lichte
Bereits im Jahre 1811 wurde im Taufbuch für Wallendorf ein Dietrich genannt und zwar:
Johann Friedrich Dietrich, Kunstmaler in Unterlichte
der Porzellanmaler Hermann Albert Aloys Caesar Schünzel aus Lichte war der Sohn des Porzellanmalers Heinrich Schünzel zu Lichte. Er heiratete am 14.10.1883.
von Albert Schünzel: Porzelllanplatte siehe unten: Portrait eines alten Porzellanmalers aus Lichte"
von Edmund Schünzel: Porzellanplatte siehe unten: "Portrait von Bernhardine Schünzel" - Mutter des Porzellanmalers Edmund Schünzel
Porzellanmaler Emil Pröschold: Porzellanplatten siehe unten: "Sixtinische Madonna", "Selbstportrait der Malerin Elisabeth Vigée-Lebrun (1755-1842)", "Eheschließung" - biblische Szene", "Heiligstea Herz Jesu"
Karl Jäger hat als Modelleur in Wallendorf gearbeitet, später war er Abteilungsleiter im Weissbetrieb. Der Mann auf dem Foto auf der Tür im Hintergrund könnte er gewesen sein.
Porzelliner in Lichte
Fritz Paschold, Armin Erich, Sylvana von Ende, Doris Unger, Elke Fischer, Sabine Liebmann, Gisela Seel, Gerhard Hampe, Klaus Springer, Doris Weiske, Karin Witzmann, Rita Beyer, Christel Ehrlicher, Antje Danneberg, Annelie Töpper, Manfred Köcher. H. Krauser, Ursula Müller, Roswitha Faber, Andrea Liebmann, Gertraut Arnold, Marita Borchert, Petra Bätz, Angela Kulling geb. Bock, Frau Lemnitzer...
Gerade habe ich noch einen neuen Porzelliner entdeckt, da eine von ihm handgemalte Vase von Fraureuth aufgetaucht ist. Es handelt sich um Franz Buchmann aus Lichte-Wallendorf.
Aus dem Bericht des Zeitzeugen Claus-Peter Senf, Stücke der Jugend 1 & 2, edition winterwork, 2013:
"Hier oben, auf der Höhe des Thüringer Waldes, waren die Menschen von jeher auf sich selbst gestellt und gleichermaßen aufeinander angewiesen. Jeder musste sein Brot allein verdienen, überleben konnten sie nur in der Gemeinschaft. Freilich gab es auch einzelne Feindschaften, oft auch aus Tradition. Natürlich wurde sich zu Kirchweihen traditionell geprügelt, aber über all die Jahre, die ich dort war, hörte ich nie ein Wort des Neides. So war das jedenfalls damals."
"Der zu erlernende Beruf nannte sich: Kunstkeramikeinrichter...Die Arbeit im Porzellanwerk war für mich etwas ganz anderes. Nach den Grobheiten auf dem Bau nun die Feinheiten. In meinem neuen Beruf ging es, um das ganz schlicht und einfach zusagen, um Gipsformen, die von Modellen abgegossen wurden.
Mein alter Meister (Alfred) Seidel hatte mich in einem Schnellkurs in die Grundbegriffe der Herstellung von Porzellan eingeführt. Seidel war bereits über siebzig, ein Porzelliner von Schrot und Korn und ein eigenwilliger Kautz, aber einer mit Charakter...
Im Betrieb war er der Alterspräsident. Der Chef, der nicht in der Betriebsleitung saß. So fühlte er sich und so wurde er geachtet...Seidels fachliches Wissen war unumstritten und im Betrieb gefragt...Er wusste genau um seine Narrenfreiheit, der alte Meister, und er reizte sie aus...
Am ersten Arbeitstag musste ich erfahren, dass der alte Meister gestorben war. Er hatte es geahnt. Sein Arbeitstisch war sauber und aufgeräumt, wie immer. Neben dem Werkzeug lag eine angebrochene Schachtel Carré.
Der neue Meister in der Gipserei war Günther. Ein Einrichter. Er hatte natürlich bei Seidel gelernt, kannte sich aus und sein fachliches Können war unumstritten...Günter hatte es nicht leicht. Für ihn war es bestimmt oft eine Gratwanderung weiter Kumpel zu sein und Arbeiten zuzuteilen, die unterschiedlich bezahlt wurden ohne dabei den Gipsern klarmachen zu müssen, wer der Chef in der Abteilung ist."
"Mit den Kollegen in der Gipserei war ich recht schnell warm geworden. Ihre anfängliche Zurückhaltung wegen meiner längeren Haare gab sich bald und spätestens nach dem ersten Waggon Gips, den wir zusammen entladen hatten, war ich akzeptiert und gehörte zu dieser Gesellschaft dazu. Die hatten gesehen, dass ich arbeiten konnte und wollte, auf mich Verlass war und gut.
Das Gipslager war die gesamte Etage über unserer Abteilung und musste mehrmals im Jahr aufgefüllt werden. Das waren besondere Tage.
Wenn vom Bahnhof der Anruf kam, der schon erwartete Waggon stünde fertig zum Entladen an der Rampe, galt in der Abteilung der allgemeine Ausnahmezustand. Das Ritual des Entladens begann immer damit, das Geld für Getränke einzusammeln...
Auf dem Betriebs LKW rumpelten alle zum Bahnhof. Aus dem Waggon wurden die Säcke in einer Kette von Mann zu Mann bis auf die Ladefläche durchgereicht oder zugeworfen. Jeder Sack wog vierzig Kilo und etwa fünfzig Tonnen gingen zweimal durch unsere Hände. Einmal auf dem Bahnhof und dann beim Abladen im Betrieb. Dort wurde die Ladung auf Sackwagen in den Aufzug geschoben und im Lager mannshoch gestapelt. Das war ein Knochenjob, ging in die Arme und ins Kreuz...
Das war ein Haufen für sich, diese Gipser. Ungehobelte Klötze, laut, derb und kautzig-schräg. Bei ihrer Arbeit waren sie fleißig und genau, dabei mussten sie schnell arbeiten um ihr Geld zu verdienen.
Die Gipser, wie die meisten Porzelliner, arbeiteten in Norm. Pro Stück wurden wenige Pfennige gezahlt. Für einen Satz Formen gab es eine Mark mehr, für einen anderen weniger...
"Eine andere Möglichkeit, etwas Geld dazu zu verdienen, war die Arbeit am Rundofen. In diesem rundum mit Schamottesteinen ausgemauerten Bauwerken wurde das Porzellan gebrannt. So ein Ofen hatte einen Durchmesser von zehn, vielleicht auch zwölf Metern...Er verjüngte sich nach oben in eine Kuppel, aus der die mächtige Esse hoch über die Fabrik ragte. Diese Klinker-Brocken waren echte Relikte aus den Anfängen der Porzellanherstellung. Aber sie hatten sich bestens bewährt...
Die Brenner, das waren zwei oder drei Arbeiter, die sich nur um die Öfen kümmerten. Neben den ständig anfallenden Reparaturarbeiten beschickten sie den Ofenraum mit Schamottekapseln, in die sie die Porzellanrohlinge gestellt hatten. Jede dieser Kapseln, groß wie eine Waschschüssel, nur viel schwerer, wurde mit einer Platte abgedeckt und so Schicht für Schicht der Brennraum bis unter die Kuppel gefüllt und anschließend die Zugänge vermauert. Wenn der Ofen angefahren wurde, mussten die Brenner mit drei oder vier weiteren Kollegen verstärkt werden. Diese Sonderschichten wurden mit Erschwernis- und Nachtzulagen gut bezahlt und waren traditionell fest in den Händen der Gipser und Massemüller. Das waren auch nur zwei oder drei Kerle, die in den Trommelmühlen die Porzellanmasse mahlten und mischten...Irgendwie, vielleicht hatte einer Urlaub oder war krank, kam ich an eine Doppelschicht am Ofen. Ich hatte keine rechte Vorstellung davon, worauf ich mich da eingelassen hatte. Der Vorbrand dauerte vierundzwanzig Stunden. Mit Holz und Briketts wurde die Temperatur im Ofen langsam auf eintausenddreihundert Grad hochgefahren. Nach diesen drei Tagen verstand ich, wieso für diese Arbeit der fast dreifache Stundenlohn gezahlt wurde. Trotzdem stand diese Schinderei zum Verdienst in keinerlei Verhältnis...Keine Ahnung, wie viele Tonnen Kohle für einen Brand bewegt werden mussten, aber es waren einige. Im Kohlenbunker wurden sie in Holzkisten mit angenagelten Griffen geschaufelt, zum Ofen getragen und in Feuerlöcher gekippt. Unter dem Ofen lagen die Fuchslöcher. Dort hinunter führten ausgetretene Stufen. Die dicken Roste mussten regelmäßig, mit langen Eisenstangen, von der festgebackenen Schlacke freigestoßen werden. Länger als paar Minuten hielt es dort keiner aus, trotz Asbestschürze und Handschuhen. Die Glut strahlte eine gewaltige Hitze ab. Der Schweiß im Gesicht schien zu kochen und das Einatmen der Gase blockierte die Atmung. Rauch, Kohlenstaub und Asche setzten sich im Mund und Nase fest und waren noch nach Tagen zu schmecken. Da halfen auch die Schlucke aus der Kornflasche nichts. In den Pausen saßen wir verschwitzt und verdreckt auf verdreckten Stühlen um einen alten, verdreckten Tisch. Im Licht der Glühbirnen hing feiner Staub und Rauchschwaden, von denen kaum etwas durch eine geöffnete Tür ins Freie zog. Im Winter biss die hereinströmende Frostluft auf der nassen, heißen Haut... Etwas abseits in der Ecke standen paar niedrige Holzpritschen mit durchgelegenen verdreckten und verschlissenen Matratzen. Darauf konnte man sich mal ausstrecken und verschnaufen...Wenn die optimale Brenntemperatur erreicht war und das Feuer genügend Luft bekam, tranken wir zusammen noch ein Bier. Dann wurde geduscht und ab ging's ins Bett."
weitere Mitarbeiter waren Werner, Georg (der Schorsch)
es gab eine verglaste Sprossenwand, die die Gipserei von der Einrichterei trennte
Ich könnte noch weitere Auszüge aus der vorgenannten Veröffentlichung aufnehmen;
- welche Wohnverhältnisse herrschten
- wo Leninbüste und Stalinbüste landeten
aber lesen Sie diese doch einfach selbst.
Ihre Entdeckerin de Dietrich
Sicherheitskopie meiner Forschungsergebnisse auf der Unterseite
Porzelliner von 1763 bis 1804:
Glücklicherweise hat es sich Ferdinand Friedrich Hammann, der zum Herzoglich Coburg-Saalfeldischen Director bey hiesiger Porcellain Fabrique bestellt war, nicht nehmen lassen, bei der Geburt eines Kindes seiner Mitarbeiters im Jahre 1765, des Herrschaftl. Hammannschen und Greinerschen Verwalters bey hiesigen löblichen Porcellain Fabrique mit Namen Johann Gottlieb Drösen als Pathe zugegen zu sein, so dass wir auf diese Weise Geschichte nachvollziehen können. Auch Johann Georg Hammann, der als Gerichtsherr allhier bezeichnet wird, war zugegen.
Gotthelf Greiner wird als Erblehen- und Gerichsherr bezeichnet und war nicht zum Direktor bestellt, dafür aber Gottfried Greiner, der ebenfalls als Erblehn- und Gerichsherr und zusätzlich auch als bestellter Direktor der hiesigen Porcellain Fabrique bezeichnet wird.
Vor diesem Eintrag im Taufbuch hat es nur wenige gegeben, die Porzelliner der Fabrik benennen. Dies sind Andreas Martin - ein Porcellain Brenner, Johann Nicol Marcus(tin) - ein Porcellain Brenner, Johann Christoph Meyer - ein Porcellain Blaumaler, Herr Nürnberger - ein Porcellain Dreher und Johann Nicolaus Mainz - ein Porcellain Blaumaler.
Hier die weiteren Pioniere der ersten Stunde, bei denen zumeist vermerkt ist "bey hiesiger löbl. Porcellain Fabric" oder auch zusätzlich die Bezeichnung Fabricant oder einfach allhier, die ich hier nicht bei jeden Porzelliner wiederhole:
1765 werden folgende weitere Porzelliner bei hiesiger Porcellain Fabrique genannt: Tf.:
Johann Wolfgang Sommer, Arbeiter,
Johann Andreas Müller, Arbeiter,
Johann Nicol Marcus, Porcellain Brenner
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Fabricant und Porcellain Brenner
Johann Nürnberger, Porcellain Dreher
Johann Nicol Mainz, Porcellain Blaumaler
Johann Salomon Hutschenreuther, Porcellain Brenner,
Johann Christian Klötzer (Klözer), Arbeiter,
am 12.12.1765 kommt das erste in Wallendorf geborene Kind von Ferdinand Friedrich Hammann und Justina Maria Thierbach zur Welt - der Sohn Johann Christian Ernst Adolf Friedrich.
Johann Adam Pröschold ist 1765 Schultheiß in Schmiedefeld
Johann Christian Hutschenreuther ist Blechverzinner und Einwohner im Lamprecht
Factor Johann Christoph Krayher, dessen Tochter war verheiratet mit Herrn Tameri, dieser der vormalige Pastor, Paten waren die Hohenthals und auch Johann Georg Hammann, Hammerherr in Neuhüttendorf
1766:
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Andreas Müller, Porcellain Brenner
Johann Wolfgang Sommer, Capseldreher
Johann Salomon Hutschenreuther, Porcellain Brenner
Johann Baltasar Barth, Handarbeiter
Johann Christian Klötzer (Klözer), Handarbeiter
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Fabricant und Porcellain Brenner
Johann Nicol Klauner, Porcellain Dreher
Johann Josef Jaumann, Poussier (Bossierer),
Johann Georg Wilhelm Greiner, Buntmaler in Volkstedt
Director Gottfried Greiner
Johann Georg Vogel, Handarbeiter
1767:
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler,
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Friedrich Werner?, Herrschaftl. Hammannscher und Greinerscher Richter und Schichtmeister allhier
Johann Wolfgang Sommer, Handarbeiter
Johann Peter Tümbler, Porcellain Macher allh.
1768:
Johann Gottlieb Drösen, Verwalter
Johann Egydius Müller, Blaumaler
Johann Nürnberger, Dreher
Franz Joseph Jaumann, Poussier
Johann Gottfried Heinz, Buntmaler
Georg Andreas Müller, Brenner
1769:
Johann Andreas Müller, Porcellain Brenner
Johann Georg Sommer, Handarbeiter
Johann Georg Vogel, Handarbeiter
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Porcellain Brenner
Johann Christoph Motes, Lehrpursch
Johann Georg Sonntag, Lehrpursch in der Blaumalerkunst
Johann Friedrich Krayher, Farbricant und Buntmaler
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
1770:
Johann Abraham Köhler, Blaumaler (Hz)
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Gottfried Heinze, Buntmaler
Johann Friedrich Krayher, Buntmaler
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Fabricant und Oberbrenner und Altarist
Johann Andreas Köhler, Blaumaler
Johann Georg Vogel, Handarbeiter
1771:
Josef Julius Preuss, Porcellain Dreher (Hz)
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Friedrich Sonntag, Blaumaler
Eucharius Schulz, Porcellain Dreher
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Georg Vogel, Handarbeiter
1772:
Friedrich Philipp Blöckner, Porcellain Händler
Johann Georg Sontag, Blaumaler
Johann Julius Preuß, Porcellain Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler
Johann Ferdinand Christian, Schreiber bey hiesiger Factorie
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Wolfgang Sonntag, Porcellain Händler
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Fabriquant unnd Porcellain Brenner, auch Altarist
Johann Georg Salomon Meißel, Fabricant und Porcellain Dreher
1773:
Johann Eucharius Schulz, Porzellain Dreher (Hz)
Johann Eucharius Schulz, Fabricant und Porzellain Dreher
Johann Wolfgang Sommer, Porcellain Händler
Johann Heinrich Ottendorf, Fabricant und Porcellain Dreher in Volkstedt
Johann Nicol Nöckel oder Neckol, Fabricant und Blaumaler, Sohn von Johann Georg Nöckel oder Neckol, Mahlmüller in Kazhütte,
Joseph Julius Preuß, Fabricant und Porcellain Dreher
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Philip Heß, Fabricant und Dreher, aus Hildburghausen gebürtig
Johann (Fehr?) Fabricant und Blaumaler, aus Bayreuth gebürtig
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Heinrich Sontag, Fabricant und Blaumaler
Johann Georg Salomon Meißel, Dreher
Andreas Martin, Kirchenvorsteher, Altarist und Oberbrenner
Georg Andreas Müller, Brenner
Christina Catharina Stieda geb. Hammann, eine Tochter des Johann Wolfgang Hammann, war 1773 Witwe von Johann Nicol Stieda, ehemaliger Pastor in Katzhütte und ist hier als Patin bei dem Porzellan Dreher Johann Julius Preuß benannt worden. Später hat sie den hier in der Porzellanfabrik bereits seit ca. 1767 tätigen Johann Heinrich Hutschenreuther (23.05.1751-05.07.1812), einen der wenigen Buntmaler der Wallendorfer Porzellanfabrik zu dieser Zeit, geheiratet. Sicher hat dieser als Lehrling mit 14?? Jahren in der gerade erst gegründeten Porzellanfabrik angefangen. Er war der Sohn des Blechverzinners Johann Christian Hutschenreuther in Wallendorf und der Magdalena Barbara geb. Wild. Mit dem Leben und Wirken von Johann Heinrich Hutschenreuther für das Wallendorfer Porzellan und auch seiner Verheiratung mit der Hammann Tochter und der Geburt ihrer Kinder, insbesondere des Sohnes Carolus Magnus C.M. Hutschenreuther und dessen Wirken wurde erst der Grundstein für das Hutschenreuther Porzellan in Hohenberg an der Eger gelegt (siehe den Artikel am Ende der Seite). Am 6.5.1774, am Tage der Trauung in der Stube, kommt ihre erste Tochter zur Welt: Margaretha Regina Friederica Hutschenreuther. Paten sind Ferdinand Friedrich Hammann (Bruder), auch Anna Margaretha Arnold (die Frau, die 1778 die 2. Ehefrau von Ferdinand Friedrich Hammann wird (seine 1. Ehefrau Justina Maria Thierbach starb am 25.10.1769 (keine Angabe der Todesart im Sterbebuch) unter Hinterlassung von zwei Töchtern). Mit Anna Margaretha Arnold bekommt Ferdinand Friedrich Hammann ab 1779 fast jedes Jahr ein Kind und stirbt dann 1986, wie es im Sterbeeintrag heißt, sehr plötzlich an Steckfluss, wie das Asthma bronchiale früher genannt wurde, im Alter von 47 Jahren.
Gottlieb Drösen, gewesener Hammannscher wohlbestellter Verwalter und Gastwirt allhier
Johann Friedrich Werner, Herrschtl. Hammannscher wohlbestellter Schichtmeister und Richter
1774:
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler (Hz)
Johann Georg Salomon Meißel, Porc. Dreher und Fabricant
Johann Eucharius Schulze, Fabricant und Porc. Dreher
Johann Georg Nicolai Preuß, Fabricant und Dreher
Johann David Köhler, Fabricant und Blaumaler
Joseph Julius Preuß (aus Katzhütte gebürtig), Fabricant und Dreher
Johann Georg Sonntag, Fabricant und Blaumaler
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Kirchenvorsteher, Altarist und Oberbrenner
Johann Philipp Glöckner, Porc. Händler,
Johann Heinrich Spindler, Einwohner in der Blaufarbenmühle
Nun, aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Wallendorfer Porzellanfabrik eine kleine Zusammenfassung:
im Untersuchungszeitraum werden nur drei Buntmaler genannt im Vergleich zu etwa zehn Blaumalern, was bedeuten könnte, dass wesentlich mehr Porzellan als Blauware bemalt wurde.
Die Buntmaler waren:
Johann Heinrich Hutschenreuther, Johann Gottfried Heinz und Johann Friedrich Krayher.
Die Blaumaler waren:
Johann Christoph Meyer, Johann Nicolaus Mainz, Johann Egydius Müller, Johann Georg Sonntag (als Lehrling ausgebildet und dann zum Stammpersonal gehörig), Johann Abraham Köhler, Johann Andreas Köhler, Johann David Köhler, Johann Nicol Nöckel, Johann Fehr aus Bayreuth und Johan Heinrich Sontag.
Die Brenner waren:
Andreas Martin, Johann Nicol Marcus, Johann Salomon Hutschenreuther, Johann Andreas Müller und Georg Andreas Müller.
Die Dreher waren:
Johann Nürnberger, Johann Nicol Klauner, Joseph Julius Preuß, Johann Georg Salomon Meißel, Johann Eucharius Schulz, Johann Philipp Heß und Johann Georg Nicol Preuß.
Die Handarbeiter waren:
Johann Wolfgang Sommer, auch der vorsehend als Brenner genannte Johann Andreas Müller, Johann Christian Klötzer, Johann Balthasar Barth und Johann Georg Vogel.
Als besondere Gewerke wurde benannt:
Johann Heinrich Thiel als Capseldreher, Franz Joseph Jaumann als Bossierer und Johann Peter Tümbler als Porzellanmacher.
1775:
Johann Heinrich Sontag, Blaumaler
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler
Johann Georg Hammann, Hütten- und Hammerherr in Neuhüttendorf
Johann Philipp Heß, Dreher
Johann Wolfgang Hammann
Christian Heinrich Elsner, Porzellan Händler
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Joseph Julius Preuß, jetzt Dreher in der Porzellanfabrik in Limbach
Johann Fehr aus Bayreuth, Blaumaler
Johann Georg Christoph Andreas Martin, Kirchenvorsteher, Altarist und Oberbrenner
Johann Georg Salomon Meißel, Dreher
Johann Christoph Jürgens, Former, gebürtig aus Fürstenberg
Johann Andreas Müller, Herrschftl. Hammannscher Schichtmeister b. h. f. Porc. Fabr.
(vorher Handarbeiter und Brenner)
Johann Georg Sontag, Blaumaler
Johann Philipp Heß, Dreher, aus Hildburghausen gebürtig
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Gottfried Heinz, Buntmaler, wohnhaft in der Schmalenbuche
Johann Peter Güntsch, ...?? Handarbeiter
Andreas Müller, Brenner
Johann Friedrich Sonntag, Blaumaler
Johann Nicolaus Neckel, Blaumaler, aus Katzhütte
Johann Nicolaus Preiß Preuß, Dreher
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Georg Sontag, Blaumaler
Johann Georg Schildbach, Herrschtl. Hammannscher Schichtmeister
neu:
Johann Georg Horn, Dreher
Johann Christian Kiesewetter, Blaumaler
Johann Wilhelm Plunna, Former, aus Veilsdorf
Christian Franz Martin, Buntmaler, aus Fürstenberg
Johann Heinrich Hutschenreuther wird bei der Geburt seines Sohnes Johann Wolfgang Christian am 3.12.1775 als wohlbestellter Richter bey hiesig Herrschtl. Gerichte bezeichnet. Paten waren die älteste Tochter von Ferdinand Friedrich Hammann, Johann Georg Hammann vertreten durch Johann Wolfgang Hammann.
keine Porzelliner:
Johann Jacob Greiner, Glasmacher in Glücksthal, wohnhaft in Igelshieb,
Johann Salomon Hutschenreuther, Zinngesell im Lamprecht
Johann Christian Hutschenreuther, Zinner im Lambrecht
Johann Joseph Wächter, Zimmermann und Mahlmüller
Johann Heinrich Spindler, Staabpleuer? und Einwohner in der Blaufarbenmühle vorm Teich
Johann Michael Weigel, Vitriolsieder auf dem Vitriolwerk unter Schmiedefeld
Friedrich Philipp Glöckner, Porc. Händler
Christoph Heinrich Elsner, Porc. Händler von hier
1776:
Johann Simon Liebmann, Blaumaler
Johann Andreas Seidel, Farbenreiber
Johann Georg Salomon Meißel, Dreher
Johann Andreas Müller, Schichtmeister
Johann Georg Christ. Andreas Martin, Aufseher und Oberbrenner
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Friedrich Sonntag, Blaumaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Peter Güntsch, Maurer und Arbeiter
Johann Nicolai Nöckel, Blaumaler
Johann Michael Weigel, Vitriolsieder auf dem Vitriolwerk unter Schmiedefeld
1777:
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler (Hz)
Johann Christoph Franke, Blaumaler, aus Bayreuth
Johann Gottlob Mohr, Blaumaler, aus Rudolstadt gebürtig
Johann Nicol Gottlieb Bock, Arbeiter in der Glasurmühle
Christoph Heinrich Elsner, Porzellanhändler
Nicol Nöckel, Blaumaler
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Georg Salomon Meißel, Dreher
Johann Andreas Müller, Brenner
Johann Georg Christ. Andreas Martin, Aufseher und Oberbrenner
Franz Joseph Jaumann, Bossierer
Johann Friedrich Sontag, Blaumaler
Johann Philipp Heß, Dreher,
Johann Cyriacus S(t)ibert, Dreher gebürtig aus der Stadt Cassel in Hessen
Christian Heinrich Schuer??, Porzellanhändler
Johann Georg Schildbach, Schichtmeister bei den Hammerwerken allhier
Johann Heinrich Hutschenreuther, wohlbestellter Richter
Johann Christoph Flügel, Chirurg
1778:
Johann Christoph Franke, aus Bayreuth, Blaumaler (Hz)
Johann Balthasar Barth, Arbeiter
Johann Friedrich Wilhelm Kühlblock, Dreher gebürtig aus Berlin
Johann Georg Sontag, Blaumaler,
Franz Joseph Jaumann, Bossierer
Johann Georg Christ. Andreas Martin, Aufseher und Oberbrenner
Johann Peter Güntsch, Maurer und Arbeiter in der Brennhütte
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Martin Heinrich Wunderlich, Blaumaler, aus Erfurt gebürtig
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Gottfried Heinz, Buntmaler, in der Schmalbuche wohnhaft
Johann Christian Philipp Weißlach (Weißlade), Dreher aus Katzhütte gebürtig
Johann Christoph Francke, Blaumaler
Johann Gottlob Mohr, Blaumaler
Johann Nicol Gottlieb Bock, Arbeiter
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Andreas Müller, Schichtmeister
Johann Nicolai Nöckel, Blaumaler
Johann Heinrich Seel, Handarbeiter bei der Glasurmühle
Friedrich Philipp Glöckner, Porzellanhändler
Johann Wolfgang Sommer, Porzellanhändler
Christoph Heinrich Elsner, Porzellanhändler
Georg Schildbach, Schichtmeister bei hießigem Hammerwerk
Pate: Johann Abraham Fichthorn, Blaumaler in Volkstedt bei Rudolstadt, aus Bayreuth gebürtig
1779:
Johann Friedrich Sonntag, Blaumaler
Heinrich Martin Wunderlich, wohlbestellter Küster und Blaumaler, s.o.
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Johann Georg Horn, Dreher
Johann Peter Güntsch, Maurer und Arbeiter bei der Porz.fabrik
Georg Andreas Müller, Brenner,
Johann Salomon Meißel, Dreher
Johann Michael Pröscholdt, Dreher,
Johann Georg Christ. Andreas Martin, Aufseher und Oberbrenner
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Andreas Müller, Schichtmeister
Johann Christoph Francke, Blaumaler, aus Bayreuth gebürtig,
Franz Joseph Jaumann, Bossierer
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Paul Gräf, Porzellanhändler, Einwohner von Schmiedefeld
Johann Caspar Gräf, Porzellanhändler, Einwohner von Schmiedefeld
Christoph Heinrich Elsner, Porzellanhändler
bei der Geburt von Carl Magnus Heinrich Christian Hammann, dem Sohn von Ferdinand Friedrich Hammann und seiner 2. Frau Anna Margrethe Arnold am 28.02.1779 wird Johann Heinrich Hutschenreuther als Gastwirt bezeichnet.
auch bei der Geburt seines Sohnes Johann Friedemann Heinrich Hutschenreuther am 07.11.1779 wird Johann Heinrich Hutschenreuther als Gastwirt bezeichnet.
1780:
Johann David Köhler, Blaumaler (Hz)
Johann Heinrich Thiel, Capeldreher
Johann Georg Christ. Andreas Martin, Aufseher und Oberbrenner (sein ältester Sohn heißt: Johann Nicol Martinius Martin)
Johann Philipp Hese oder Hess oder Heß, Dreher
Friedrich Gottfried Volkmar, Blaumaler aus Braunschweig gebürtig
Johann Georg Horn, Dreher
Johann Balthasar Barth, Arbeiter,
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler,
Johann Michael Pröschold, Dreher, Oberlichte
Johann Friedrich Sonntag, Blaumaler aus Geiersthal
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler, jüngster Sohn von Adam Nicolai Kiesewetter, Hammermeister und Einwohner zu Geiersthal
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Johann Adam Liebmann, Dreher
Franz Joseph Jaumann, Bossierer
Johann Gottlob Mohr, Blaumaler
Johann Nicol Gottlieb Bock, Schneider, jetzt Arbeiter in der Glasurmühle
Friedrich Philipp Glöckner, Porzellanhändler
Christoph Heinrich Elsner, Porzellanhändler
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht bei der Porzellanfabrik
Johann Georg Schildbach, Schichtmeister bei hiesigem Hammerwerk
Johann Georg Hammann, Schneider und Gastwirt
1781:
Johann Christoph Andreas Martin, Aufseher, (Hz)
Johann Gottlieb Sonntag, Arbeiter, (Hz)
Johann Gottlob Mohr, Blaumaler, aus Rudolstadt gebürtig
Johann David Köhler, Blaumaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler
Johann Christoph Franke, aus Bayreuth, Blaumaler
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Andreas Seidel, Farbenreiber
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Paul Müller, Dreher
Christoph Heinrich Elsner, Porzellanhändler
Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht beim Rittergut
Johann Heinrich Göbel, Sekretär Hof Advocat und Stadtschreiber zu Gräfenthal
Johann Georg Schildbach, Schichtmeister bei hiesigem Hammerwerk
1782:
Johann Christoph Andreas Martin, Verwalter (Hz)
Johann Adam Liebmann, Dreher (Hz), Einwohner zu Geiersthal
Johann Georg Sonntag, Blaumaler (Hz)
Johann Otlieb Sonntag, Capseldreher (erst der 2. Capseldreher nach 10 Jahren Wirkens von Johann Heinrich Thiel)
Johann Aegydius Liebmann, Dreher
Johann Peter Güntsch, Maurer und Arbeiter im Brennofen, sein Sohn heißt Johann Peter Joseph Güntsch
Johann Salomon Meusel, Dreher
Johann Christoph Francke, Blaumaler
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler
Johann David Köhler, Blaumaler,
Johann Friedrich Sonntag aus Geiersthal, Blaumaler
Johann Christoph Frank, Blaumaler
Johann Philipp Heß, Dreher
Johann Balthasar Bart, Handarbeiter
Friedrich Gottfried Volkmar, Blaumaler aus Braunschweig gebürtig
Johann Andreas Müller, Brenner
Johann Georg Schildbach, Schichtmeister bei hiesigem Hammerwerk
Johann Nicol Gottlieb Bock, Schneider, jetzt Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Heinrich Hutschenreuther, Gastwirt und Buntmaler
der Sohn von Salomon Hutschenreuther, Blechverzinner in Lamprecht, ist der Junggeselle Johann Joseph Friedrich Hutschenreuther
Johann Christian Klötzer ist Pachtwirt in der Schwarzburg. Schenke allhier
Franz Joseph Jaumann, Bossierer in Limbach
Johann Joseh Künzli, Bossierer in Limbach, aus dem Württembergischen Ludwigsberg
seit den Anfängen 1763 gibt es nur die drei Buntmaler Heinrich Hutschenreuther, Johann Gottfried Heinz und Johann Friedrich Krayher. 1775 ist ein neuer Buntmaler dazugekommen Christian Franz Martin, aus Fürstenberg. Johann Heinrich Hutschenreuther wird zwischen 1775 und 1780 nur Richter und Gastwirt, erst 1781 wieder Buntmaler genannt. Johann Gottfried Heinz wird später wieder benannt; Johann Friedrich Krayher nicht. Das könnte auch bedeuten, dass nicht einmal die drei Buntmaler gebraucht wurden.
1783:
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler
Johann Georg Salomon Meusel, Dreher
Johann Andreas Müller, Schichtmeister
Johann Adam Liebmann aus Geiershal, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Gastwirt und Buntmaler, Pate bei Geburt seines Sohnes war Johann Paul Greiner, Glas- und Hüttenherr zu Glücksthal
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Paul Müller, Dreher
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht
Johann Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht bei hießigem Rittergut
Johann Georg Dietz, Fuhrknecht bei hießigem Rittergut
Johann Heinrich Brust, Pferdeknecht bei hießiger Fabrik
Johann Georg Sebastian Wagner, Schichtmeister bei hiesigem Hammerwerk
Johann Christian Schink, Schuldiener und Organist
Johann Friedrich Wilhelm Kühlblock, gewesener Fabricant und Dreher zu Limbach in dortiger Porzellanfabrik
Friedrich Greiner, Dreher zu Limbach und Einwohner zu Steinbach
Johann Christoph Erhardt, Dreher zu Limbach und Einwohner in der Oberlichte
1784:
Friedrich Gottfried Volkmar, Blaumaler (Hz)
Johann Paul Müller, Dreher (Hz)
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Hannes Johann Thiedemann, Former, Einwohner hier, Junggeselle aus Rendsburg im Hollsteinischen
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Peter Güntsch, Maurer und Brenner,
Johann Heinrich Hutschenreuther, Gastwirt und Buntmaler
Johann Andreas Müller, Schichtmeister
Johann Philipp Heß, Dreher
Johann Aegydius Liebmann, Dreher
Johann Ludwig Steinmetz, Maler bei der PF, aus Leutenberg
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler
Johann Heinrich Joseph Ulbrich, Massestreicher
Johann Balthasar Barth, Arbeiter bei der PF
Johann David Köhler, Blaumaler
Christian Ferdinand Drös, Buntmaler, von hier gebürtig
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht bei PF
Johann Andreas Seidel, Arbeiter in der hießigen Glasurmühle
Johann Heinrich Seidel, Aufgießer in der Rückeruh
Johann Georg Sebastian Wagner, Schichtmeister bei hiesigem Hammerwerk
Johann Stephan Pröschold, Bergsteiger in der Schwefelhütte und Einwohner zu Schmiedefeld
Johann Georg Honas, Dreher zu Limbach und Einwohner in der Oberlichte
Johann Wilhelm Greiner, Glas- und Hüttenherr zu Sophienthal und EW zu Reichmannsdorf
David Sauerbrey, Brenner bei der PF zu Limbach, EW zu Siegmundsburg
Direktor Gotthelf Greiner, Eigentumsherr der Porzellanfabrik und Glashütte zu Limbach
Johann Gottlieb Sonntag, Capseldreher zu Breitenbach
Johann Nicol Cödel, Glasmacher zu Sophienthal und EW hier
Johann Christian Kiesewetter, Blaumaler bei der Porzellanfabrik zu Volkstedt unweit Rudolstadt und EW in der Unterlichte
Nun, aus Anlass des zwanzigjährigen Bestehens der Wallendorfer Porzellanfabrik (1764-1784) wieder eine kleine Zusammenfassung (1775-1784):
Im Untersuchungszeitraum werden nur vier Buntmaler genannt im Vergleich zu etwa 13 Blaumalern, was bedeutet, dass wesentlich mehr Porzellan als Blauware bemalt wurde. Und die hohe Anzahl an 13 Drehern bedeutet, dass das meiste Porzellan gedreht wurde, Tassen (Koppchen) und Teller werden gedreht. Dass es nur drei Former gab, lässt den Schluss zu, dass kaum figürliches Porzellan hergestellt wurde.
Die Buntmaler waren:
Johann Heinrich Hutschenreuther, Johann Gottfried Heinz, Christian Franz Martin, Christian Ferdinand Drös
Die Blaumaler waren:
Johann Heinrich Sontag, Johann Fehr, Johann Georg Sonntag, Johann David Köhler, Johann Friedrich Sonntag, Johann Nicol Nöckel, Johann Christian Kiesewetter, Johann Simon Liebmann, Johann Ludwig Liesenberg, Johann Christoph Franke, Johann Gottlob Mohr, Johann Martin Heinrich Wunderlich, Friedrich Gottfried Volkmar
Die Brenner waren:
Johann Georg Christian Andreas Martin, später Aufseher und Verwalter, Johann Andreas Müller, Georg Andreas Müller, Johann Peter Güntsch, auch Maurer
Die Dreher waren:
Johann Philipp Heß, Johann Georg Salomon Meißel, Johann Georg Nicol Preuß, Johann Georg Horn, Johann Philipp Heß, Johann Cyricus Stibert, Johann Friedrich Wilhelm Kühlblock, Johann Christian Philipp Weißlach, Johann Michael Pröscholdt, Johann Paul Müller, Adam Liebmann, Johann Aegydius Liebmann, Johann Georg Salomon Meusel
Die Former waren:
Johann Christoph Jürgens, Johann Wilhelm Plunna, Hannes Johann Thiedemann
Als besondere Gewerke wurde benannt:
Johann Heinrich Thiel als Capseldreher, Johann Andreas Seidel als Farbenreiber, Johann Heinrich Seel als Handarbeiter bei der Glasurmühle, Johann Otlieb Sonntag als Capseldreher, Johann Heinrich Joseph Ulbrich als Massestreicher
1785:
am 10.10.1785 verstirbt Johann Wolfgang Hammann
Johann Peter Günsch, Maurer und Brenner bzw. Arbeiter im Brennhaus
Hans Johann Thiedemann, Former, Einwohner hier, Junggeselle aus Rendsburg im Hollsteinischen
Johann Salomon Meusel, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Gastwirt und Buntmaler
Junggeselle Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher und 2. Sohn von Johann Salomon Hutschenreuther, Blechverzinner im Lamprecht
Johann Balthasar Barth, Arbeiter
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Christoph Franke, Blaumaler
Johann Heinrich Brieß, Pferdefuhrknecht bei der PF
Nicol Ellmer, Fuhrknecht beim Rittergut
Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht beim Rittergut
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht beim Rittergut
Carl Georg Sebastian Wagner, Schichtmeister beim Hammerwerk
Johann Balthasar Greiner, Glas- und Hüttenmeister auch Schultheiß zu Reichmannsdorf seine Frau Johanna Sophia Veronica Greiner
Johann Christian Weigel, Sohn von Michael Weigel = Vitriolsieder und Einwohner auf dem Vitriolwerk unter Schmiedefeld
1786:
am 18.11.1786 verstirbt Ferdinand Friedrich Hammann
Johann Georg Sonntag, Blaumaler, EW in Ascherbach
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler
Friedrich Gottfried Volkmar, Blaumaler
Johann Andreas Liebmann, Dreher, EW in Geiersthal,
Johann Georg Salomon Meusel, Dreher
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler,
Franz Cöldgen aus Bonn war einige Zeit Blaumaler,
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Andreas Müller, Brenner
Johann Elias Greiner, Glas- und Hüttenmeister in Schmalenbuche
Johann Georg Schildbach, Schichtmeister b. Hammerwerk
Johann Nicol Gottlieb Bock, Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Martin Obstfelder, Hammermeister und Einwohner auf der Obstfelder Schmiede
1787:
Johann Joseph Ulbrich, Massestreicher (Hz)
Johann Andreas Müller, Brenner
Johann Andreas Caspar Lindner, Dreher, aus Hildburghausen gebürtig
Johann Salomon Meusel, Dreher, sein Sohn Johann Christian Meusel
Johann David Köhler, Blaumaler,
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Christoph Friedrich Hese, Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Heinrich Hutschenreuther, Gastwirt und Buntmaler bei der PF
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Aegydius Liebmann, Dreher
Pate Friedrich Ferdinand Greiner zu Limbach ist 4. Sohn von Johann Gotthelf Greiner
Maria Susanna Hammann, die letzte Ehefrau (seit 1782) von Johann Wolfgang Hammann wird Inspectorin genannt
1788:
Georg Andreas Müller, Brenner (Hz)
Johann Christoph Frank, Blaumaler
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Günther Müller, Blaumaler
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und jetzt auch Gastwirt genannt (anstelle von Hutsch.?)
Johann Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler bei PF
Johann Andreas Müller, Faktor PF
Johann Peter Günsch, Maurer und Brenner, sein ältester Sohn Peter Joseph Günsch
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann Gottlieb Sonntag, Capseldreher bei der Porzellanfabrik zu Breitenbach
Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht bei Rittergut
Johann Nicol Ellmer, Fuhrknecht bei Rittergut
Carl Georg Sebastian Wagner, Faktor bei Hammerwerk
1789:
Georg Günther Müller, Blaumaler, Besitzer der Mühle im Finstern Grund bei Ernsthal (Hz)
Johann Christian Kiesewetter, Blaumaler
ein Melchior Raaz aus Hessen Cassel war Dreher, hat Frau geschwängert und sich davon gemacht
Johann Heinrich Koch, Hufschmied und jetzt Arbeiter bei der PF
Johann Heinrich Hutschenreuther wird jetzt bezeichnet als: "kunsterfahrener Buntmaler allhier" und nicht mehr Buntmaler bei der PF und nicht mehr Gastwirt - dies könnte jetzt der Beginn seiner eigenen Malerei sein - siehe dazu erst 1798
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und Gastwirt
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler
Johann Paul Müller, Dreher
Junggeselle Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Georg Salomon Meisel, Dreher,
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Christoph Seel, Arbeiter in Glasurmühle
Johann Christoph Müller, Blaumaler, wohnhaft in Ernstthal
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Georg Friedrich Greiner, Buntmaler, wh. Schmalenbuche
Johann Christoph Frank, Blaumaler
Johann Georg Horn, Dreher in Limbach, wohnhaft in der Oberlichte
Johann Heinrich Brieß, Pferdefuhrknecht bei der PF
Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht beim Rittergut
Johann Friedrich Gottlieb Buhmann, Candidatus Theologie und Informator bei der Frau Direktor Hammann
Johann Christoph Flügel ist noch Chirurgus
1790:
Johann Christian Friedrich Diez, Blaumaler, (Hz) . dessen Vater Johann Diez war Fuhrknecht bei hiesigem Rittergut
Johann David Köhler, Blaumaler,
Franz Michael Brauer, Blaumaler, in Neuhaus wohnhaft
Johann Christoph Klötzer, Dreher ist ältester Sohn zweiter Ehe von Johann Christian Klötzer, dieser Pachtwirt in der Schwarzburgischen Schenke
Georg Friedrich Greiner, Buntmaler
Johann Christoph Seel, Arbeiter in Glasurmühle, Sohn von Johann Georg Friedrich Seel
Johann Christoph Andreas Hutschenreuther, Dreher und 3. Sohn von Johann Salomon Hutschenreuther, Blechverzinner im Lamprecht
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Georg Salomon Meusel, Dreher
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann Andreas Müller, Hammannscher Factor bei der PF, ein JG
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler
Joseph Adam Langer, Buntmaler allhier, JG
Johann Peter Joseph Günsch, Brenner, Sohn des Johann Peter Günsch, Maurer+Brenner
Johann Heinrich Joseph Ulbrich jetzt Caseldreher (vorher Massestreicher)
Johann Georg Heinrich Bock (Buk), Arbeiter bei der PF, einziger Sohn des Johann Nicol Bock (Buk), gewesener Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Nicolaus Nöckel, Blaumaler, Gastwirt
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Georg Günther Müller, Blaumaler und Besitzer der Mahlmühle im Finstern Grund bei Ernstthal
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Heinrich Zeh, Arbeiter bei der PF, sonst Hufschmied
Georg Tobias Albert, Buntmaler PF Volkstedt,
Johann Gottfried Gräf, Porzellanhändler in Schmiedefeld, ältester Sohn von Johann Josef Gräf, gewesener Porzellanhändler in Schmiedefeld
Johann Christoph Erhard, Porzellan Dreher in Limbach
Christian Philipp Weißleder, Dreher in Breitenbach
1791:
Johann Christoph Seel, Arbeiter in der Glasurmühle, (Hz)
dessen Vater Johann Georg Seel ist Fuhrknecht bei hiesigem Rittergut
Johann Georg Nicolaus May, Arbeiter (Hz)
Johann Nicol Bock, gewesener Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Salomon Klötzer, Junggeselle, Buntmaler (s.h. Lehrbursch)
Johann Christian Diez, Blaumaler
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Nicolaus Nöckel, Blaumaler, Gastwirt
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter bei der PF, einziger Sohn des gewes. Johann Nicol Steinert, Handarbeiter
Gabriel Kleine, Dreher und Former, seine Frau Margarethe geb. Houtherot, aus Besancon gebürtig, beide katholischer Religion
La Franche-Comté a eu quelques fabriques de porcelaine, dont deux créées à Besançon par les frères Melenotte en 1775 et 1776.
Johann Andreas Müller, Hammannscher Faktor bei der Porzellanfabrik
Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier sowie sein ältester Sohn, Friedrich Christian Heinrich als Pate
Johann Peter Günsch, Maurer und Arbeiter bei der PF
Johann Christian Friedrich Thust??, Arbeiter bei der PF
Johann Nicol Pechthold, Fuhrknecht beim Rittergut
Johann Georg Friedrich Seel, Haus??knecht beim Rittergut
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht bei der PF
1792:
Johann Andreas Müller, Factor (Hz)
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Aegid Liebmann, Dreher
Johann Peter Günsch, Maurer und Brenner bei der PF, Tochter Magdalena Günsch
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Nicol Peter Gitter, Arbeiter bei der PF
Johann Philipp Thiel, Blaumaler = ältester Sohn von Johann Heinrich Thiel, Capseldreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier
Georg Günther Müller, Blaumaler, wohnhaft Ascherbach und Besitzer der Ernstthaler Mühle
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und Gastwirt
Johann Georg Nicolaus Margs...., Arbeiter bei der PF
Johann Christian Friedrich Gräf, Dreher??gesell und Arbeiter bei der PF, ältester Sohn von Georg Michael Gräf
Johann Christoph Seel, Arbeiter in der Glasurmühle
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Adam Liebmann
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter bei der PF
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler
Johann Christian Julius Gerlach, Buntmaler
Ferdinand Friedrich Meisel, Schichtmeister bei der PF
Johann Andreas Müller, Faktor bei der PF
Johann Christoph Müller, Blaumaler, wohnhaft in Ernsthal
Johann Christian Kiesewetter, Blaumaler
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Christoph Andreas Hutschenreuther, Dreher
Carl Georg Sebastian Wagner, Faktor bei Hammerwerken
1793:
Johann Christoph Sonntag, Former, ältester Sohn des gewesenen Blaumalers Johann Friedrich Sonntag
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Christoph Seel, Arbeiter in der Glasurmühle
Carl Georg Sebastian Wagner, Hammannscher Faktor bei den Hammerwerken
Johann Andreas Müller, Hammannscher Faktor bei der Porzellanfabrik
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler + Gastwirt
Johann Aegidius Liebmann, Dreher
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter bei der PF
Johann Christoph Klötzer, Dreher
Joseph Adam Langer, Buntmaler
Johann Salomon Klötzer, Junggeselle und Buntmaler-Lehrbursch und jüngster Sohn von Johann Christian Klötzer, ehem. Pachtwirt in der Schwarzburgischen Schenke
Heinrich Joseph Ulbrich, Capseldreher
Johann Andreas Seidel, Arbeiter in der hiesigen Glasurmühle (früher als Farbenreiber bez.)
Johann Balthasar Barth, Handarbeiter bei der PF
Johann Christian Friedrich Diez, Blaumaler
Georg Günther Müller, Blaumaler, wohnhaft Ascherbach und Besitzer der Ernstthaler Mühle
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Georg Sonntag, Blaumaler
Johann Christoph Müller, Blaumaler
Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Porzellanmaler, dessen zweiter Sohn heißt Johann Friedemannn Heinrich, JG
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Georg Friedrich Greiner, Buntmaler, in Schmalenbuche wohnhaft
Johann Georg Salomon Meusel, Dreher
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Johann Peter Günsch, Maurer und Brenner
Johann Gottlieb Bock, der Arbeiter in der Glasurmühle war, ist nicht mehr
Johann Nicol Ellmer, Fuhrknecht beim Rittergut
Johann Heinrich Bries, Pferdefuhrknecht bei der PF
Johann Eucharius Schulz, Dreher in der PF Volkstedt
Johann Christian Müller, Schichtmeister beim HW
Johann Nicol Unger, Schulsubstitut
1794:
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Johann Georg Horn, Dreher
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und Gastwirt
Gabriel Kleine, Former
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter bei der PF
Johann Christoph Seel, Glasur-Müller
Johann Andreas Müller, Brenner
Johann Peter Günsch, Brenner
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier,
Johann Paul Müller, Dreher
Franz Michael Brauer, Blaumaler, in Neuhaus wohnhaft
Carl Magnus Heinrich Christian Hammann, ältester Sohn von Ferdinand Friedrich Hammann als Pate
Johann Wilhelm Dinhart, gewesener kunsterfahrener Maler in Lauterbach
Nun, aus Anlass des dreißigjährigen Bestehens der Wallendorfer Porzellanfabrik (1764-1794) wieder eine kleine Zusammenfassung (1785-1794):
Im Untersuchungszeitraum werden nur 5 (4 davon sind neu) Buntmaler genannt im Vergleich zu etwa 14 (7 davon neu) Blaumalern, was bedeutet, dass wesentlich mehr Porzellan als Blauware bemalt wurde. Und die hohe Anzahl an 12 (6 davon neu) Drehern bedeutet, dass das meiste Porzellan gedreht wurde, Tassen (Koppchen) und Teller werden gedreht. Dass es nur 2-3 (einer davon auch Dreher) Former gab, lässt den Schluss zu, dass kaum figürliches Porzellan hergestellt wurde. Bei den Brennern ist nur ein neuer hinzugekommen, ein Sohn.
Die Buntmaler waren:
Johann Heinrich Hutschenreuther, Georg Friedrich Greiner, Joseph Adam Langer, Johann Salomon Klötzer, Buntmaler-Lehrbursch, Johann Christian Julius Gerlach
Die Blaumaler waren:
Johann Georg Sonntag, Johann David Köhler, Johann Nicol Nöckel, Johann Christian Kiesewetter, Johann Ludwig Liesenberg, Johann Christoph Franke, Friedrich Gottfried Volkmar,, Johann Günther Müller, Gregorius Heinrich Kiesewetter, Johann Christoph Müller, Johann Christian Friedrich Diez, Franz Michael Brauer, Johann Philipp Thiel, Georg Günther Müller,
Die Brenner waren:
Johann Andreas Müller, Georg Andreas Müller, Johann Peter Günsch, Johann Peter Joseph Günsch,
Die Dreher waren:
Johann Georg Horn, Johann Michael Pröscholdt, Johann Paul Müller, Johann Adam Liebmann, Johann Aegydius Liebmann, Johann Georg Salomon Meusel,, Junggeselle Johann Heinrich Hutschenreuther, Johann Andreas Caspar Lindner, Johann Christoph Klötzer, Johann Christoph Andreas Hutschenreuther, Gabriel Kleine, Dreher und Former, Johann Christian Friedrich Gräf, Drehergeselle
Der Capseldreher war:
Johann Heinrich Joseph Ulbrich als Massestreicher, jetzt Caseldreher,
Die Former waren:
Hannes Johann Thiedemann, Gabriel Kleine, Johann Christoph Sonntag
Die Arbeiter in der Glasurmühle waren:
Johann Heinrich Seel,, Johann Christoph Friedrich Hese, Johann Christoph Seel - Glasurmüller, Johann Andreas Seidel (vorher Farbenreiber)
Die Arbeiter bei der Porzellanfabrik waren:
Johann Georg Heinrich Bock (Buk), einziger Sohn des Johann Nicol Bock (Buk), gewesener Arbeiter in der Glasurmühle, Johann Heinrich Zeh, sonst Hufschmied, Johann Georg Nicolaus May, Johann Christoph Conrad Steinert, Johann Nicol Peter Gitter, Johann Balthasar Barth, Johann Georg Nicolaus Marcus, ehemals Brenner
Als besondere Tätigkeiten wurde benannt:
Johann Andreas Müller, Hammannscher Factor bei der PF
Ferdinand Friedrich Meisel, Schichtmeister bei der PF
1795:
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier, sein ältester Sohn ist Friedrich Christian Heinrich Hutschenreuther, ein Junggeselle und Buntmaler
Johann Christoph Andreas Hutschenreuther, Dreher
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht bei der PF, sein ältester Sohn Johann Nicol Philipp, JG
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Andreas Müller, Hammannscher Faktor bei der Porzellanfabrik
Johann Christian Friedrich Diez, Blaumaler
Johann Paul Müller, Dreher
Gregorius Heinrich Kiesewetter, Blaumaler
Johann Christoph Seel, Glasurmüller
Johann Heinrich Joseph Ulbrich, Capseldreher
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann David Liebmann, Dreher
Johann Adam Langer, Buntmaler
Johann Andreas Müller, Faktor bei PF
Johann Heinrich Brieß, Pferdefuhrknecht bei der PF
Georg Daniel Kleinauf, Dreher bei der Porzellanfabrik in der Tettau
1796:
Johann Heinrich Lödel, Capseldreher
Johann Friedrich Friedolin Kühlblock ist nicht mehr Dreher
Johann Adam Langer, Buntmaler
Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und Gastwirt
Friedrich Christian Heinrich Hutschenreuther, Buntmaler, JG, ältester Sohn von Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Johann Georg Horn, Dreher
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Christoph Klötzer, Dreher
Johann Christoph Seel, Glasurmüller
Georg Heinrich Sontag, Buntmaler, Sohn des verstorbenen Blaumalers Johann Friedrich Sontag - siehe meine Seite zur Firma Sontag & Söhne: Johann Georg Heinrich Sontag hat die eigene Malerei um 1812 gegründet
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Ferdinand Friedrich Meusel, Schichtmeister bei der PF, ein JG
Johann Aegidius Liebmann, Dreher
Johann Matthäus Stupplin, Buntmaler, bei Geburt dessen Sohnes waren hochrangige Paten:
Carl Georg Sebastian Wagner, Faktor bei den HW
Johann Andreas Müller, Faktor bei der PF
Johann Christoph Heinrich Wächter, Buntmaler allhier, jüngster Sohn von Johann Georg Michael Wächter, Zimmermann und EW in Ascherbach
Johann Nicol Ellmer, Fuhrknecht beim RG
Georg Nicol Pechthold, Fuhrknecht beim RG
Johann Heinrich Bries, Pferdefuhrknecht bei der PF
Johann Christoph Lindauer, Drathmeister des Kämpfeschen Drahtwerkes (Drahthammer) in Friedrichsgrund unter Geiersthal, angelegt um 1784 durch den Förster Johann Andreas Friedrich Kämpfe
Johann Michael Müller, fürstlicher Hausknecht auf dem Schloss zu Rudolstadt
Johann Gottlieb Müller, Mitbesitzer der Mahlmühe in der Oberen Lichte, Laborant, Medizinhändler
Johann Christoph Heinrich Heinze, Hammermeister und Mitbesitzer des Hammerwerks in Geiersthal
Johann Nicol Gräf, Schumacher
Johann Jacub Händel, Dreher in der PF in der Tettau
Anna Catharina Roklin aus Lauterbach, Köchin bei der Frau Direktor Hammann
Johann Paul Eichhorn, Buntmaler bei der PF zu Limbach
1797:
Johann Ferdinand Christoph Jaumann, Dreher, JG
Johann Heinrich Thiel, Capseldreher, sein 3. Sohn ist Johann Nicol Thiel ein JG, sein ältester Sohn ist Johann Philipp Thiel, war Blaumaler bei hiesiger PF und ist jetzt bei PF in Gera
Johann Nicol Peter Gitter, Arbeiter bei der PF
Johann Christian Klözer ist nicht mehr, war Arbeiter bei der PF und wohnhaft in der Schwarzburgischen Schenke in der Unterlichte
Johann Nicol Gottlieb Bock ist nicht mehr, war Glasurmüller
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler,
Johann Michael Pröschold, Dreher
Johann Christoph Franck, Blaumaler
Johann Christian Kiesewetter, Buntmaler
Christian Krüger, Buntmaler, JG
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Georg Sontag, Blaumaler
Johann Christian Friedrich Diez, Blaumaler
Johann Adam Liebmann, Dreher
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter in der Glasurmühle
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Christian Meisel, Dreher
Johann Georg Salomo Meisel, Dreher
Johann Salomon Klötzer, Buntmaler
Johann Heinrich Joseph Ulbrich, Capseldreher
Johann Christoph Andreas Hutschenreuther, Dreher
Johann Georg Horn, Dreher, dessen Sohn ist
Johann Christoph Georg Horn, Dreher
Johann Christian Müller, Schichtmeister bei hießigem Hammerwerk im Lamprecht
Johann Martin Greiner, Fuhrknecht RG
Johann Nicol Steinert, Hauknecht beim Rittergut
Johann Georg Franz, Fuhrknecht PF
Johann Nicol Ellmer, Fuhrknecht RG
Johann Nicol Jacob Scherf ist Pachtmüller, Kirchenvorsteher, Zimmermann
Johann Florenz Stubenrauch, verpflichteter Chirurgus, wohnhaft in Neuhaus
1798:
jetzt ist es endlich soweit: es folgt der erste Hinweis und Eintrag dafür, dass Johann Heinrich Hutschenreuther, kunsterfahrener Buntmaler allhier, seine eigene Malerei eingerichtet hat:
Julius Remmert, Buntmaler allhier bei Herrn Hutschenreuther
Paul Müller, Dreher
Gabriel Kleine, Former
Johann Christoph Frank, Blaumaler
Ferdinand Christoph Meisel, Schreiber? bei der PF
Joseph Adam Lange, Buntmaler
Johann Andreas Müller, Brenner
Christoph Gutgesell, Massenstreicher
Johann Heinrich Koch, Arbeiter bei der PF, Brenner
Johann David Köhler, Blaumaler
Johann Christoph Sonntag, Former, EW in Ascherbach
Johann Salomo Klötzer, Buntmaler
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Christoph Müller, Schichtmeister beim HW, JG, ist ältester Sohn von Johann Andreas Müller, Brenner
Nicolaus Elmer, Fuhrknecht beim RG
Johann Heinrich Gallitz, Böttcher und Gastwirt im Schwarzburger Wirtshaus
Junggeselle und Porzellanmaler Johann Joseph Heinke aus der Gundlachshütte bei Limbach
1799:
Johann Heinrich Brödel, Capseldreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Christoph Horn, Dreher, einziger Sohn von Johann Georg Horn, Dreher
Johann Christian Friedrich Gräf, Glasurer
Johann Christoph Conrad Steinert, Arbeiter (in der Glasurmühle s.o.)
Johann Andreas Christoph Klötzer, Dreher
Johann Andreas Kiesewetter, Dreher, ältester Sohn von Johann Christian Kiesewetter, Handelsagent, Unterlichte
Johann Andreas Müller, Faktor bei PF
Johann Matthäus Stupplin, Buntmaler
Georg Nicolaus März, Arbeiter bei der PF
Johann Christoph Frank, Blaumaler
Johann Adam Friedrich Nöckel, JG, jüngster Sohn von Johann Nicol Nöckel, Blaumaler und Gastwirt
Johann Salomo Frank, Buntmaler, ältester Sohn von Johann Christoph Frank, Blaumaler
Joseph Adam Lange, Buntmaler
Johann Michael Pröschold, Dreher und Amtsschultheiß, EW in der Oberlichte
Johann Heinrich Hutschenreuther, wird jetzt auch Porzellanhändler genannt, und Buntmaler allhier
Johann Michael Jakobi, Farbenreiber bei Herrn Hutschenreuther und Einwohner im Schwarzburgischen Wirtshaus bei seinem Schwager, dem Böttiger Gallig
Peter Pechthold, Buntmaler bei Herrn Hutschenreuther
Paul Rudolf Friedrich Hutschenreuther, 3. Sohn von JH Hutschenreuther
Johann Leonhardt Lehmäger, Buntmaler bei JH Hutschenreuther
Johann Christoph Greiner, Buntmaler bei JH Hutschenreuther, ein JG
Johann Julius Remmert, einige Jahre Buntmaler bei JH. Hutschenreuther hat Tochter von Johann Christoph Frank geschwängert und im Stich gelassen
Johann Georg Franz, Fuhrmann bei der PF
Martin Greiner, Fuhrknecht beim RG
Johann Heinrich Bries, Pferdeknecht bei PF
Georg Nicol Ellmer, Fuhrknecht beim RG
Schiggel ist Gastwirt Zum Weißen Roß und bestellter Postverwalter
1800:
Johann Heinrich Hutschenreuther wird als vornehmer Porzellanhändler bezeichnet
Johann Georg Heinrich Bock, Arbeiter
Johann Friedrich Jaumann, Dreher
Johann Heinrich Joseph Ulbrich, Caseldreher
Johann Salomo Klötzer, Buntmaler
Johann Adam Langer, Buntmaler
Johann Nicol Nöckel, Maler und Gastwirt
Johann Ludwig Liesenberg, Blaumaler
Andreas Kiesewetter, Dreher
Johann Georg Sontag, Blaumaler
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Ferdinand Christoph Jaumann, Dreher
Johann Christian Krüger, Buntmaler
Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Christoph Seel, Glasurmüller
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Christian Friedrich Dinz, Maler bei PF
Christian Heinrich Rabe, Buntmaler allhier
Johann Georg Meusel, Buntmaler ist 3. Sohn von Johann Georg Salomon Meusel, Dreher
Gabriel Klein, Former
Christoph Friedrich Theodor Köhler, Buntmaler ist ältester Sohn von Johann David Köhler, Maler
Johann Christoph Lindauer, Pächter des Drahtwerks in Friedrichsgrund unter Geiersthal
Johann Martin Heinrich Diez, Pferdefuhrknecht bei der Frau Direktor Hammann
Ferdinand Friedrich Hammann, 2. Sohn von FFH sen. ist JG und als Pate benannt
1801:
Johann Heinrich Seel, Glasurmüller, Mitarbeiter in der Glasurmühle
Johann Christoph Gutgesell, Massestreicher
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Andreas Müller, Faktor bei der PF
Johann David Köhler, Blaumaler
Joseph Langer, Buntmaler
Johann Salomon Klözer, Buntmaler
Johann Christian Meisel, Dreher
Johann Ferdinand Christopf Jaumann, Dreher
Johann Heinrich Hercher, Former
Joseph Adam Langer, Buntmaler
Johann Christian Friedrich Gräf, Glasurer bei der PF
Johann Christoph Francke, Maler bei der PF
Johann Georg Franz, Einbrenner in der PF
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Andreas Christoph Klötzer, Dreher
Johann Andreas Theodor Mohr, Buntmaler allhier (nicht PF, bei Hutsch.?)
Johann Christoph Greiner, Buntmaler allhier, JG (nicht PF, bei Hutsch.?)
Johann Christoph Klözer war Pächter in der Schwarzburgischen Schenke
Johann Jacob Macheleid, Laborant in Cursdorf
Johann Nicol Ellmer, Fuhrknecht beim RG
1802:
Johann Peter Joseph Günsch, Dreher
Johann Ferdinand Christoph Jaumann, Dreher
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Johann Heinrich Schmidt, Handarbeiter PF
Johann Heinrich Bock, Sortierer bei PF
Johann Heinrich Seel, Glasurmüller
Johann Georg Peter Pechthold, Buntmaler allhier, ältester Sohn von Nicol Pechthold, Fuhrknecht
Georg Johann Theodor Andreas Mohr, Porzellanmaler allhier
Johann Friedrich Diez, Maler bei PF
Johann Gabriel Klein, Former
Johann Heinrich Adam Liesenberg, Dreher
Johann Christoph Greiner, Buntmaler allhier
Johann Salomo Klötzer, Porzellanmaler ohne PF, früher Buntmaler bei PF, jetzt bei Hutsch.?
Johann Gottfried Nöckel, Porzellanmaler, JG, älteste Sohn von Johann Nicol Nöckel, Porzellanmaler und Gastwirt,
Faktor Johann Andreas Müller
Johann Christoph Heinrich Donat, Porzellanmaler, ältester Sohn von Johann Georg Carl Donat, Handarbeiter
Johann Ludwig Liesenberg, Porzellanmaler
Johann Martin Gömerich, Pferdeknecht bei der PF
Johann Georg Sontag, Fabricant in Geiersthal, seine Frau Johanne Christiane Sontagin
Johanna Stauch, die Tochter des Porzellanhändlers Georg Paul Stauch, EW in Neuhaus, ist bei der Frau Direktor Hammann in Diensten
Johann Merlin Greiner, Fuhrknecht beim Rittergut
1803:
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher
Johann Salomon Klözer, Buntmaler
Meister Johann Peter Günsch, Maurer und Arbeiter im Brennhaus
Johann Nicol Peter Gitter, Mitarbeiter im Brennhaus
Johann Heinrich Hutschenreuther, vornehmer Porzellanhändler
Johann Salomo Frank, Buntmaler
Johann Christoph Greiner, Buntmaler
Johann Georg Nicol Oelzner, Handarbeiter bei der PF
Johann Gottlob Mohr ist nicht mehr Blaumaler
Johann Theodor Mohr, Buntmaler
Johann Christoph Meisel, Maler in PF ist 2. Sohn von Salomo Meisel, Dreher
Johann Christian Meisel, Porzellandreher allhier, Dreher bei hiesiger PF
Johann Heinrich Sontag, Porzellanmaler wie auch EW in Geiersthal (ohne PF)
Johann Georg Salomo Meusel, Dreher
Ambrosius Tropel, Porzellanmaler, Buntmaler
Johann Friedemann Hutschenreuther, Aufseher bei der PF
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Heinrich Adam Liesenberg, Dreher, JG
Johann Heinrich Hutschenreuther, Porzellandreher
Johann Heinrich Oelzner war Porzellanhändler
Johann Adam Liebmann ist tot, war Dreher bei PF und Mitbesitzer des Hammerwerks in Geiersthal
Johann Christoph Pogg, Porzellanmaler in der Schneyer Fabrik
Johann Florenz Stubenrauch, vepflichteter Chirurgus zu Neuhaus
1804:
Johann Heinrich Koch, Porzellan-Brenner, wohnhaft Nr. 2 A
Johann Georg Peter Pächthold, Buntmaler
Johann Heinrich Adam Liesenberg, Dreher, wohnhaft Lamprecht Nr. 3
Johann Salomo Klötzer, Buntmaler, wohnhaft Nr. 37 (36)
Johann Joseph Peter Günsch, Dreher, wohnhaft Nr. 39 (37)
Johann Christoph Klötzer, Dreher und Pachtgastwirt in der Schwarzburgischen Schenke
Johann Andreas Kiesewetter, Dreher
Joseph Adam Lange, Buntmaler
Johann Christoph Heinrich Müller, Brenner, einziger Sohn von Georg Andreas Müller, Brenner
Johann Heinrich Seel, Glasurmüller
Johann Christian Friedrich Gräf, Glasurer
Johann Paul Müller, Dreher
Johann Matthäus Stupplin, Buntmaler
Johann Georg Sontag, Maler bei PF, EW Ascherbach
Johann Heinrich Hutschenreuther, Dreher
Joseph Heinrich Leder, Dreher, JG, EW Oberlichte
Johann Christian Müller, wohlbestellter Schichtmeister bei der PF
Paul Wächter, Mitbesitzer der Mahlmühle in Ascherbach
Johann Friedrich Berg, Brenner bei der Steingut Fabrik in Neuhaus und wohnhaft im Mittelland
Kohlenmacher Gutgesell, wohnhaft Nr. 5 allhier beim Sorgenhammer
Junggeselle Georg Gottfried Liebmann, wohnhaft Nr. 47, Hammermeister Liebmann Nr. 40
Johann Friedrich Schmidt, Buntmaler in Bankenhain
bei Geburt von Maria Bianka Hammann, Tochter von Carl Magnus Hammann und seiner Frau Johanna Friederika Justina geb. Greiner, waren u.a. Paten: Friedemann Greiner, Commerzienrath in Breitenbach, Lieutenant Greiner in Glücksthal, Frau Christiana Greiner zu Limbach, Frau von Michael Gotthelf Greiner.
der Hochwohlgeborene Junggeselle (23 Jahre jung) Ferdinand Friedrich Hammann jun. wird hier im Jahre 1804 das erste Mal erwähnt und benannt als Erblehn- und Gerichtsherr und Kirchenpatron allhier und in Katzhütte